„Jede Kuh ist ein Rind, aber nicht jedes Rind eine Kuh“

Besuch des Biohof Jörgens

Am Montag, den 2. März sowie am Donnerstag, den 5. März 2026 besuchten unsere Vorschul-Kinder den Biohof Jörgens in Burscheid-Hilgen. Zu Fuß ging es in Begleitung unseres Fachpersonals zum Biohof, wo Katharina Jörgens bereits auf die Kinder wartete.

Ganz in Ruhe konnten die Kinder erst einmal ankommen und in den Stall gehen, um es sich im Stroh gemütlich zu machen. So konnten sie ihr mitgebrachtes Frühstück und die bäuerliche Atmosphäre genießen. Katze Findus gesellte sich dazu und begrüßte die Kinder neugierig.

Kathi erklärte den Kindern zuerst die Regeln für den Bauernhof-Besuch. So erklärte sie ihnen, dass sie die Elektrozäune nicht anfassen dürfen. Auch hatte sie eine Rassel in Eierform dabei, die sie nutze, wenn sich die Kinder alle versammeln sollten. Auch beantwortete sie die ersten Fragen der Kinder. Zum Beispiel, was Katze Findus fressen würde – nämlich Mäuse, da sie schließlich die Hofkatze sei. Füttern sollten die Kinder die Katze nämlich nicht, damit sie das Jagen der Mäuse nicht aufgibt.

Im Anschluss ging es zu den Rindern, die die Kinder mit Pellets füttern durften. Die Kinder bekamen Besen und Rechen in die Hand und durften die Gänge sauber fegen und den Rindern Heu zuschieben. Hierbei wurde den Kindern der Unterschied zwischen Rind und Kuh erklärt. Rind ist nämlich der allgemeine Oberbegriff für die gesamte Tierart, während eine Kuh spezifisch ein weibliches Rind ist, das mindestens ein Kalb geboren hat. Die Kinder wollten wissen, warum die Rinder einen Nasenring haben und hier wurde ihnen erklärt, dass man bei Bullen/Stieren aus Sicherheitsgründen und zur Kontrolle solch einen Nasenring einsetzt.

Im Anschluss konnten die Kinder raus und mit Spiel- und Tretfahrzeugen fahren. Es gab Traktoren und Bobby Cars und eine kleine Freispielzeit, während weiteres Futter geholt wurde. Danach ging es zu den Ziegen und Hängebauchschweinen und Pferden. Hier sollten die Kinder beim Füttern der Paprika aufpassen, dass sie nicht gebissen werden, denn die Schweine haben ganz schön scharfe Zähne. Die Kinder fragten nach den Namen der Schweine und erfuhren, dass es zum Beispiel eine Jasmin oder auch einen Carlos gibt. Auch den Pferden und Schafen wurde draußen ein Besuch abgestattet. Mit Heu für die Pferde und Möhren für die Schafe machten die Kinder schnell neue Freude.

Zuletzt freuten sich auch die Hühner über den Besuch der Kinder und die Pellets, die sie von den Kindern bekamen. Kathi zeigte den Kindern das Hühnerhaus, in dem die Eier gelegt werden. Am liebsten hätten die Kinder die Eier gleich mitgenommen.

Schließlich wurde den Kindern auch noch der Hofladen gezeigt, wo alle Produkte verkauft werden. Hier wurde den Kindern erklärt, dass ein Bauernhof Tiere hält, damit sie uns das Fleisch geben. Und was ist zum Beispiel in Spaghetti Bolognese? Genau, Rindfleisch. Hierfür muss letztendlich ein Tier sterben, das war den Kindern klar.

Ganz am Ende sahen die Kinder noch Kälbchen beim Trinken oder auch den Tierarzt, der gerade einige Rinder untersuchte. Drei Hunde streunerten auch noch umher und zeigten reges Interesse an den Brotdosen der Kinder. Echtes Bauernhofleben eben.

Für die Kinder war es ein sehr interessanter Vormittag und ein rundum gelungener Bauernhof-Besuch.

Ein großer Dank geht an dieser Stelle an das katholische Familienzentrum, dass uns diese beiden Besuche gesponsert hat!


„Jede Kuh ist ein Rind, aber nicht jedes Rind eine Kuh“